Geographie
Die Gemeinde befindet sich in der Mittelgebirgslandschaft des zum Rheinischen Schiefergebirge gehörenden westlichen Hintertaunus (Untertaunus). Die Höhenlagen sind durch ein ausgeprägtes Rumpf- und Trogflächenrelief geprägt, das teils tiefgründige Verwitterungsbildungen (Kaolintone) aufweist. Das Flächenrelief wurde im Quartär durch die Aar und ihre Nebenbäche stark zertalt. Den Untergrund bilden überwiegend unterdevonische Tonschiefer, metamorphe Sandsteine und Quarzite des Rheinischen Schiefergebirges. Darüber befinden sich häufig bis zu mehrere Meter mächtige periglaziale Deckschichtenprofile, die in hohen Anteilen karbonatfreien bis schwachkarbonatischen Lösslehm enthalten. Oligozäne Brandungsgerölle (Vallendar Fazies) liegen den Altflächen bei Kettenbach und Hausen über Aar auf.
In der Fachwelt bekannt sind die intensiven Bodenerosionserscheinungen (Erosionsschluchten, Runsen) in weiten Teilen der Gemeinde, die aus historischer Zeit stammen.
Das Gebiet der Gemeinde wird landschaftlich durch das mittlere Aartal mit seinen Seitentälern geprägt. Der überwiegende Teil der Gemeindefläche ist bewaldet. Hauptnutzungsart im Offenland ist der Ackerbau. In den Tälern befinden sich Dauergrünlandflächen, z.T. mit landschaftlich wertvollen Streuobstwiesen. Der Aubach als größter Zufluss der Aar mündet auf dem Gemeindegebiet, ebenso der Bettenbach.
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