Geschichte
Im Laufe der Jahrhunderte ist Alterkülz aus mehreren Orten (Unterdorf, Mitteldorf, Überbach und Wehr) zusammen gewachsen. Noch im Jahr 1865 wird der Ortsteil Wehr als eigener Weiler erwähnt.
Hinter dem südlichen Ortsausgang findet man in der Nähe des Külzbaches die Überreste einer mittelalterlichen Eisenverhüttung (Schmelz) und die Reste der Grube Eid sowie durchschnitten von der Landstrasse, eine Anhöhe, auf der ein römischer Gutshof (Villa rustica) stand.
Von 1901 bis 1983 war der Ort Bahnstation an der Hunsrückbahn Simmern - Kastellaun - Boppard. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde die ehemalige Bahnlinie in einen asphaltierten Rad- und Wanderweg umgebaut, den Schinderhannes-Radweg.
Im Jahre 2005 erreichte die Hunsrückgemeinde einen hervorragenden fünften Platz beim Gebietsentscheid des Landeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft".
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