Geschichte
Erste urkundliche Erwähnung findet Bellheim im Lorscher Kodex am 12. Juni 774.
In der Zeit der Revolutionskriege zwischen dem späten 18. und 19. Jahrhundert fielen die Ideen von Freiheit und Brüderlichkeit auch in Bellheim auf fruchtbaren Boden. Ein Freiheitsbaum wurde gepflanzt für die Ideale der Revolution.
Napoleon sorgte für die Verbreitung des Code Civil und band die Gemeindeverwaltung Bellheim an französisches Recht. Wieder war es militärische Willkür, die dafür sorgte, dass Bellheim im Zuge der Europäischen Neuordnung nach der napoleonischen Ära 1816 endgültig an Bayern kam.
Am 13. Juni 1848 war Bellheim Austragungsort eines Gefechtes zwischen den sogenannten Freischaren und Truppen der Festung Germersheim.
Im 1. und 2. Weltkrieg blieb Bellheim weitgehend von Zerstörung verschont, allerdings wurde der Ort sehr stark mit Quartierleistungen, Truppen- und Verwundetenversorgung in Anspruch genommen.
In den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wuchs Bellheim sehr rasch zu einer großen Wohngemeinde. Mit der entsprechenden Infrastruktur stellt sich Bellheim heute als große Gemeinde mit hohem Freizeitwert dar.
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