Geschichte
Die Gegend ist uraltes Siedlungsgebiet. Mitte der 1950er Jahre legten Archäologen südlich von Berg einen großen römischen Gutshof frei. Weitere neun Höfe wurden am Rödelsberg gefunden. Zwischen 100 und 400 n. Chr. wurde im naheglegenen Badewald Erzbergbau betrieben. Bereits die Kelten trieben hier Bergbau, bevor die Römer kamen. Die Römer schürften nach Brauneisenstein und anderen metallhaltigen Steinen.
Auf dem Bergrücken zwischen Berg und Thuir, dem Breidel, wurden fränkische Gräber freigelegt.
Auf dem Rödelsberg soll es, nach der Heimatforschung, im Jahre 56 v. Chr. ein Winterlager von Julius Caesar gegeben haben.
Im Mittelalter gehörte Berg zur Waldgrafschaft, die 1177 durch Heirat an die Grafen von Jülich überging. Mit Thuir zählte es später zur Unterherrschaft Thum.
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