Geschichte
Seit 1401 wird Gaugrehweiler neben 30 weiteren Pfarreien erstmalig als Teil der Landkapitels Münsterappel erwähnt. Somit feierte Gaugrehweiler im Jahr 2001 die 600 Jahr-Feier.
Seit dem 15. Jahrhundert wird je ein Grehweiler im Appel- und im Moscheltal dadurch unterschieden, dass man das erstere als im Gau, d. h. im offenen, waldlosen Land, das andere als im Wald gelegene charakterisiert. Beide Dorfbezeichnungen beinhalten das mittelhochdeutsche "greve", oder "grebe", bzw. das mittelhochdeutsche Wort: "grave" = Graf. Demnach bedeutet Gaugrehweiler: "Weiler des Grafen".
1748 erbauten die Wild- und Rheingrafen von der Grumbacher Linie nach der Zerstörung ihrer Burg Rheingrafenstein in Gaugrehweiler ein kleines Residenzschloß, welches jedoch bereits 1793 in der Französischen Revolution wieder zerstört wurde.
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