Geschichte
Die Geschichte Ginseldorfs reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Der Ort wurde erstmals im Jahre 1253 urkundlich erwähnt und feierte demzufolge 2003 sein 750-jähriges Bestehen.
Nachdem auch Ginseldorf im Zuge der Einführung der Reformation protestantisch wurde, wurde es bereits 1595 wieder katholisch. Danach gehörte es bis 1801 zum kurmainzischen Amt Amöneburg und kam dann durch den Frieden von Lunéville zu Hessen, blieb aber weiterhin katholisch.
Ginseldorf war bis zur Gebietsreform im Jahre 1974 eine selbständige Gemeinde mit eigenem Bürgermeister und eigener Verwaltung. Heute ist Ginseldorf ein Stadtteil von Marburg. Der Ortsteil wird jetzt durch den Ortsbeirat vertreten, an dessen Spitze der Ortsvorsteher steht.
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