Geschichte
Gundersweiler wurde erstmalig 891 erwählt (als novale Gunthari). Der Name stammt von einem der ersten Siedler, Gunthari. In einer Urkunde aus dem Jahre 1290 wird erstmals Guntzwilre erwähnt. 1355 wurde Gundersweiler ein kurpfälzisches Lehnsdorf und kam 1515 zum kurpfälzischen Unteramt Rockenhausen, quasi dem Vorläufer der heutigen Verbandsgemeinde Rockenhausen.
Im 17. Jahrhundert litt die Gegend erheblich unter Raubrittern, wie dem berüchtigten Waldemar von Odenbach, so dass die Straße durch das Moschelbachtal von bewaffneten Rittern bewacht werden mussten, die sich mit den Raubrittern ständig blutige Gefechte lieferten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Gundersweiler wie alle Dörfer der Gegend fast vollständig zerstört.
Nach der Französischen Revolution wurde der Ort in das französische Département Donnersberg eingegliedert. In Folge des Wiener Kongresses war er von 1816 bis 1945 bayerisch. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Gundersweiler zunächst Teil der französischen Besatzungszone und wurde dann in das neugebildete Bundesland Rheinland-Pfalz eingegliedert.
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