Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte bereits 1166 unter dem heutigen Namen. Später erschienen noch die Schreibweisen Ogeins und Oiens (1227) sowie Ogiens (1412). Der Ortsname geht auf den burgundischen Personennamen Augo zurück und bedeutet bei den Leuten des Augo. Den gleichen Ursprung hat auch der Name des Dorfbachs Augine.
Ogens gehörte im Mittelalter zum Besitz des Grafen von Greyerz. Dieser übergab das Dorf 1227 dem Domkapitel von Lausanne. Mit der Eroberung der Waadt durch Bern im Jahr 1536 gelangte Ogens unter die Verwaltung der Landvogtei Moudon. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime gehörte das Dorf von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Moudon zugeteilt.
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