Geschichte
Laut Heinrich Dittmaier deutet der Ortsname (Peisel heißt in etwa „Tümpel, feuchte Stelle“) auf eine Entstehungszeit in der „jüngsten nachmittelalterliche Siedlungsschicht“.
1469 wurde der Ort das erstmals urkundlich erwähnt, als ein Thomas in der Peisel als Zeuge bei einem Streit zwischen Berg und Mark fungierte.
Schon vor 1600 muss der Hof Peisel eine gewisse Bedeutung gehabt haben, da die später so bezeichnete Bauerschaft Niedergelpe zu jener Zeit nach diesem Hof benannt war. 1610 stellt Peisel den ersten Schritt zur Erweiterung des Schwarzenbergischen Grundbesitzes, der späteren Grafschaft Gimborn, dar: Adam von Schwarzenberg beansprucht in einem Schreiben an seinen Lehnsherrn, den Brandenburgischen Kurfürsten Johann Sigismund, die „Bauerschaft Peyssel mit deren 24 Kotten, Gehuchteren und Leuthe, welche darinnen gesessen“ und dass „das Gericht Peyssel dem Gericht Gimborn uniirt und incorporirt“ werde.
Gut zweihundert Jahre später wird über den Ort berichtet:
Um 1800 hatte Peisel 15 Einwohner, um 1900 war die Einwohnerzahl auf 38 gestiegen.
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