Geschichte
Der kleine Ort wurde im Jahr 1092 urkundlich genannt, damals hieß das Dorf noch "Bleinich". Man geht aber davon aus, dass Planig fast doppelt so alt ist, da man bei Ausgrabungen immer wieder römische Gegenstände fand.
Das Fürstengrab von Planig wurde 1939 entdeckt. Aufgrund der reichen Ausstattung des fränkischen Grabes wird es als Fürstengrab angesprochen; neben einem Helm fand man noch eine reichhaltige Waffenausstattung mit Schild, Lanze, Streitaxt, Wurfspeer und einem kostbar verzierten Schwert. Im Landesmuseum Mainz ist der Spangenhelm byzantinischen Typs ausgestellt.
Erst 1969 wurde Planig durch eine Verwaltungsreform ein Stadtteil von Bad Kreuznach.
Einen bedeutender Wirtschaftsfaktor stellt der Weinanbau dar, mit dem viele Feste verbunden sind.
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