Geschichte
Um 10 v. Chr. legten die Römer ein Lager namens Bonna, das in den folgenden Jahren ausgebaut wurde, an. Im Jahre 40 war eine Legion mit ca. 7.000 Soldaten im Castra Bonnensia stationiert. Südlich des Lagers entwickelte sich eine Siedlung, die zur Keimzelle der heutigen Stadt Bonn wurde. An das römische Legionslager erinnern heute nur noch einige Straßennamen und die bei Niedrigwasser sichtbaren Reste des römischen Hafens im Rhein.
2003 wurde der bisherige Stadtteil Bonn-Nord, um Verwechslungen mit der benachbarten Nordstadt auszuschließen, umbenannt. In Erinnerung an die Geschichte des Ortsteils fiel die Wahl auf die Bezeichnung Bonn-Castell.
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