Geschichte
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes erfolgte 1178 unter dem Namen Danbrizun, 1228 erschien die Bezeichnung Dombrecon. Der Name geht auf das lateinische Domus Bricii (Haus des Bricius, eines Gefährten des heiligen Himerius) zurück. Ein 1824 entdeckter Schatz mit 400 Gold- und Silbermünzen aus der Zeit um Christi Geburt weist auf eine frühe Begehung und Besiedlung des Gemeindegebietes hin.
Dombresson gehörte zur Herrschaft Valangin, die teils den Grafen von Neuenburg, teils den Grafen von Montbéliard unterstand und 1592 endgültig an Neuenburg kam. 1531 wurde auf Geheiss der Stadt Biel im Dorf die Reformation eingeführt. Seit 1648 war Neuenburg Fürstentum und ab 1707 durch Personalunion mit dem Königreich Preussen verbunden. 1806 wurde das Gebiet an Napoleon I. abgetreten und kam 1815 im Zuge des Wiener Kongresses an die Schweizerische Eidgenossenschaft, wobei die Könige von Preussen bis zum Neuenburgerhandel 1857 auch Fürsten von Neuenburg blieben.
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