Geschichte
Älteste Siedlungsspuren auf der Gemarkung stammen aus der Hallstatt-Zeit. Römische Siedlungsreste sind am Hardtheimer Brünnele zu finden. Der Ortsname „Gärtringen“ ist alemannischen Ursprungs, wobei die Siedlung wohl nach einem Gartheri benannt ist. Gärtringen wird erstmals 1140 urkundlich erwähnt. Ursprünglich den Pfalzgrafen von Tübingen unterstehend, kam die Gemeinde 1382 an Württemberg.
Durch die Nähe zu den Industriestandorten Böblingen, Sindelfingen und Stuttgart und die gute Verkehrsanbindung durch die Eisenbahn ab 1879 und die Autobahn ab Ende der 1970er Jahre wurde Gärtringen ein beliebter Wohnort. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich dadurch die Einwohnerzahl vervielfacht. Dieser Zuwachs hält nicht zuletzt durch den seit einigen Jahren bestehenden S-Bahn-Anschluss bis heute an.
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