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Givat Brenner

Givat Brenner (hebräisch , auch: Giv'at Brenner) bei Rechovot südlich von Tel Aviv ist nach der Zahl der Einwohner/innen der größte Kibbuz Israels.

Givat Brenner wurde 1928 von überwiegend jungen Menschen aus Russland und Polen auf Land der Jewish Agency gegründet und ist nach dem aus der Ukraine stammenden, 1921 ermordeten Schriftsteller Josef Chaim Brenner benannt. Die
Kvutza (dt. „Gruppe“) von anfangs 33 Personen mit einigen Zelten organisierte sich als sozialistisches Kollektiv. Bald kamen in einer zweiten Einwanderungswelle Aufbauwillige aus Litauen und Westeuropa, u. a. eine Jugendgruppe Cherut (dt. „Freiheit“) aus der Nähe von Hameln. Nach und nach entstanden Obstplantagen, eine Konservenfabrik, eine Möbelproduktion, ein Betrieb zur Herstellung von Bewässerungstechnik, Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen.

Einer der Pioniere von Givat Brenner, Enzo Sereni ( • 1905), fiel 1944 bei dem Versuch, jüdische Verfolgte zu retten, nach einem Fallschirmabsprung in Italien den Deutschen in die Hände und wurde im KZ Dachau ermordet. Er war als Pazifist um die friedliche Koexistenz von arabischen und jüdischen Bürgerinnen und Bürgern Palästinas bemüht.

1952 spaltete sich eine Gruppe von Givat Brenner ab und gründete Kibbuz Netzer Sereni. Anlass waren Meinungsverschiedenheiten über die Haltung zur Sowjetunion.

Der israelische General Yitzhak Sadeh ist in Givat Brenner begraben. Der Schriftsteller Amos Oz unterrichtete an einer dortigen Schule.

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