Geschichte
Die Gründung wird auf das 12. Jahrhundert datiert. Die älteste Erwähnung von Roßbach stammt aus dem Jahre 1318. Die Stadt gehörte damals zur kirchlichen Verwaltung der Stadt Hof. Das ursprüngliche Dorf lag auf dem Handelsweg zwischen Eger und Plauen. Bereits im Jahre 1413 berichtete man, dass die Bevölkerung größtenteils von Webarbeiten lebte. 1778 fertigte man hier in Handarbeit wertvolle gewebte Kleider und Musseline mit eingearbeiteten Mustern. 1808 wurde hier die erste Textilmanufaktur eingerichtet, die vor allem für den Export produzierte. Im 19. Jahrhundert nahm Roßbach eine führende Stellung in der Textilindustrie der Region ein. Die Einwohner, die die Landwirtschaft nicht mehr ernähren konnte, fanden Arbeit der Textilindustrie.
Die konservative Bevölkerung weigerte sich erfolgreich gegen den Anschluss an das Straßennetz. Man befürchtete, dass der Ort militärisch leichter angreifbar würde. Dadurch verlor Roßbach den wirtschaftlichen Anschluss, was schließlich mit zum Niedergang der Industrie führte.
1885 wurde der Ort schließlich über die Lokalbahn Asch–Roßbach an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Die Strecke wurde später bis nach Adorf in Sachsen erweitert. 1904 wurde das erste Telefon in Betrieb genommen und der Ort 1911 an das Stromnetz angeschlossen.
1882 wurde der Ort von Franz Josef I. zum Marktflecken erhoben, zur Stadt wurde Hranice 1964.
Basierend auf dem Artikel Hranice u AÅ¡e der freien Enzyklopädie Wikipedia unter der GNU Free Documentation License.
Quelle | Autoren und Artikelversionen