Katerini
KaterÃni ( ) ist eine Stadt in Makedonien (Nordgriechenland) und Hauptort der Präfektur Pierien. Sie liegt auf der Ebene von Pierien, zwischen dem Berg Pierus und dem Thermaischen Golf auf einer Höhe von 14 bis 45 Meter. Die Stadt hat etwa 56.000 Einwohner (Volkszählung 2001). Die Entfernung zur zweitgrößten Stadt Griechenlands, Thessaloniki, beträgt knapp 70 km, was für die Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren von großer Bedeutung war.
KaterÃni ist aufgrund seiner Nähe zur Ägäis (6 Kilometer), archäologischen Stätten wie der Stadt Dion aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. (17 Kilometer) und der venezianischen Festung Platamon ein beliebtes Touristenziel. Die Strände von Korinos, Paralia und Olympiaki Akti (oder Katerinoskala) sind im Sommer sehr beliebt.
KaterÃni wurde wahrscheinlich erst während der osmanischen Besetzung Griechenlands (etwa Mitte des 15. bis Anfang des 19. Jahrhunderts) gegründet. Namensgeberin ist vermutlich die hl. Katharina von Alexandrien, der eine kleine Kapelle unweit des ursprünglichen Siedlungskerns geweiht war. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zählte KaterÃni etwa vier bis fünf Tausend Einwohner. Die Stadt wurde 1912 im Zuge des Ersten Balkankrieges von der osmanischen Herrschaft endgültig befreit und kam an Griechenland. Danach war KaterÃni bis 1949 Hauptstadt eines Landkreises der Präfektur Thessaloniki und seit 1950 die Hauptstadt der damals neugegründeten Präfektur Perien. Die Stadt beherbergt eine Außenstelle (Fachbereich für Logistikwesen) der FH Thessaloniki. Ferner ist KaterÃni Sitz eines orthodoxen Bischofs.
Die Stadt liegt an der Autobahn A1, mit der sie durch zwei Abfahrten verbunden ist, und besitzt einen Intercity-Bahnhof an der Eisenbahnstrecke Athen-Thessaloniki. Der Busbahnhof am östlichen Rand der Altstadt verfügt über zahlreiche Regionalbusverbindungen sowie Fernbuslinien nach Athen, Larissa und Thessaloniki.
KaterÃni liegt in der Nähe des Schlachtfelds von Pydna, wo Makedonien unter seinem (letzten) König Perseus am 22. Juni 168 v. Chr. gegen die Römer unter Lucius Aemilius Paullus Macedonicus seine Unabhängigkeit verlor.
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