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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
05.04.2025
00:20
 
 
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»
 

Geschichte

Kirchheimbolanden ist seit dem gotischen Zeitalter geprägt von der Gemeinde Bolanden. 774 wird die Stadt erstmals erwähnt, später gehört sie den Herren von Bolanden. Ende des 13. Jahrhunderts ist Kirchheim im Besitz der Sponheimer Nebenlinie Bolanden-Dannenfels. Ab 1393 gehört Kirchheim zum Haus Nassau. 1368 werden Kirchheimern die Stadtrechte verliehen.

 • 1719-1753, Carl August von Nassau-Weilburg, verlegte 1737 seine Residenz von Weilburg nach Kirchheim

 • 1753-1788, Carl-Christian von Nassau-Weilburg, zeitweise eigenes Infanterieregiment (1755-1759) in Mannheim beim Kurfürst der Kurpfalz, zeitweise General der Niederlande, dort Gouverneur

 • 1788-1816, Friedrich Wilhelm von Nassau-Weilburg verlies 1793 vor der französischen Revolution die Stadt und ging nach Bayreuth. Damit endet die Zeit als Residenzstadt für Kirchheimbolanden, damals nur Kirchheim genannt.

Seine größte Blütezeit erlebt es unter den Fürsten Carl-August (1719-1753) und besonders unter Carl-Christian (1753-1788) des Haus Nassau-Weilburg und seiner reichen, klugen und musikalischen Ehefrau Karoline, Prinzessin von Oranien-Nassau-Dietz. Um 1790 unterstand der Ort zeitweise Vorderösterreich. Zeitweise war es besetzter Teil des französischen Département Donnersberg (Mont tonnerre) unter dem Präfekten Jeanbon St. André in Mainz. Während und nach dem Wiener Kongress gehörten die Stadt und das Umland zum Generalgouvernement Mittelrhein, bis sie dann dem Königreich Bayern als Bayerische Pfalz zugeschlagen wurden. 1848/49 werden von aufmüpfigen Pfälzern während der so genannten 48er Revolution 17 Freischärler im Schlossgarten von der 4. Division des 1. Preußischen Armeekorps (Leitung hatte der spätere Kaiser Wilhelm I.) erschossen.

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