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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
03.04.2025
21:36
 
 
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»
 

Geschichte

. Jeden Montag durfte in Monreal ein Wochenmarkt abgehalten werden.

Monreal gehörte zum Gebiet des Erzbistums Trier, die Virneburger Grafen aber unterhielten beste Beziehungen zum Erzbistum Köln. Dies führte zu häufigen Konflikten zwischen den Monrealern und Trier. 1545 starb das Grafengeschlecht von Virneburg aus; Trier zog das Lehen Monreal an sich und setzte eigene Amtmänner auf die Burg. Der Ort mit seinen beiden Burgen - der Löwen- und Philippsburg - wurde 1632 von schwedischen und 1689 von französischen Truppen zerstört.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg entstand im Ort eine bedeutende Tuchindustrie, gestützt auf die Wolle der großen Schafherden der Eifel. Prächtige Bauten zeugen vom einstigen Wohlstand.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fiel die Tuchherstellung der starken internationalen Konkurrenz zum Opfer. Für den Ort war dies fatal; Monreal verarmte.
Erst in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erholte sich Monreal. Damals begann man nämlich, den Reiz der romantischen Eifel zu schätzen. Heute noch zeugen viele Fachwerk- und Bruchsteinhäuser vom einstigen Wohlstand der Monrealer Tuchmacher. Ein Zeugnis spätgotischer Steinmetzkunst findet sich auf der mittleren Elzbrücke in Monreal: das Löwendenkmal. Einstmals stand es ab Ende des 15. Jahrhunderts vor den Toren der großen Burg. Wegen der vier Löwen, die die Zufahrt zur Burg „bewachten“, nannte man die große Burg später auch „Löwenburg“.

Rund um die historischen Zeugnisse wird in Monreal versucht, die Geschichte des Ortes auch den zahlreichen Besuchern näherzubringen. Im Jahr 2003/2004 wurden daher an vielen historischen Gebäude Hinweistafeln angebracht. Dadurch werden dem interessierten Besucher des Ortes Informationen zur Geschichte und Nutzung der Gebäude angeboten.

Basierend auf dem Artikel Monreal der freien Enzyklopädie Wikipedia unter der GNU Free Documentation License.
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