Geschichte
Die Geschichte des Duisburger Stadtteils ist eng verbunden mit der des heutigen Düsseldorfer Stadtteils Angermund, der etwa 1,5 km von Rahm entfernt liegt.
Angermund nahm seit dem Mittelalter eine zentrale Funktion für die umliegenden Dörfer ein. Es war Sitz einer landesherrlichen Kellnerei und der Finanzverwaltung. Die Rahmer Bürger waren seit jeher dem Angermunder Gericht unterstellt.
Duisburg-Rahm grenzt darüber hinaus an den Ratinger Stadtteil Lintorf.
Angermund und die so genannte Honschaft Rahm gehörten kirchlich zu Kalkum, an dessen Pfarrer die Bürger beider Orte ihren Zehnten zu entrichten hatten.
Um das Jahr 1700 zählte man in Rahm 61 Bauernhöfe.
Am 1. August 1929 wurde Rahm als Teil der Bürgermeisterei Angermund und des gleichnamigen Amtes Angermund im Landkreis Düsseldorf ein Stadtteil von Duisburg.
Sehenswert ist die im Jahre 1925 im neubarocken Stil fertig gestellte St.-Hubertus-Kirche mit ihrem für die Region eher untypischen Zwiebelturm. Der Baustil wurde dem geschenkten Innenleben (Altar, Kanzel und mehr) der Kirche angepasst. Bis heute (2006) dürfen nur Rahmer Gemeindemitglieder und seit der Vereinigung mit der Großenbaumer Gemeinde St. Franziskus auch deren Gemeindemitglieder dort getraut oder getauft werden. Wegen der idyllischen Szenerie wäre die Kirche beliebtes Ziel für derlei Tourismus, dem man so einen Riegel vorgeschoben hat.
Rahm grenzt an Großenbaum, die Stadtteilgrenze wurde vor einigen Jahren zur einfacheren Verwaltung von der Stadt leicht verändert.
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