Geschichte
Der Ort wurde 1786 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort war zunächst unter der Bezeichnung "Hammelstall" bekannt, denn seinerzeit hatte man einen großen Schafstall errichtet, um Schafherden vor einer plötzlichen Überflutung durch die Ostsee zu schützen. 1840 gab es bereits 138 Einwohner.
1908 erhielt die Kolonie auf Antrag den Namen "Trassenheide". Zu dieser Zeit begann auch der Tourismus. 1928 wurde Trassenheide zur selbständigen Gemeinde ernannt.
Am 17/18. August 1943 wurde der Ort bei einem britischen Bombenangriff ("Operation Hydra"), der eigentlich der benachbarten Heeresversuchsanstalt Peenemünde (bzw. den Unterkünften der Wissenschaftler in Karlshagen galt), stark zerstört; 621 Insassen des Arbeitslagers kamen ums Leben.
Im Juli 2006 wurde dem Ort der Titel "Ostseebad" verliehen.
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