Bettwiesen
Bettwiesen
Bettwiesen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Münchwilen des Kantons Thurgau in der Schweiz.
Geschichte
Geschichte
840 wurde das Dorf zum ersten Mal als „Pettenwison“ (Wiese des Petto) urkundlich erwähnt. 1627 baute der damalige Abt des Klosters Fischingen ein Schloss. Das Schloss Bettwiesen thront noch heute über dem Dorf. An seinen Hängen wird ein Blauburgunder angebaut.(Das Schloss, Unteres Schloss und Kirche, sind die Wahrzeichen von Bettwiesen)
Lage
Lage
Bettwiesen ist ein Strassendorf 4 Kilometer nördlich von Wil. Die Gemeinde liegt im Süden des Kantons Thurgau, dem Hinterthurgau, am Fusse des Braunauerberges. Mit einer Fläche von 3,85 km² ist Bettwiesen nach Wilen und Rickenbach die drittkleinste Gemeinde im Bezirk Münchwilen. Der höchste Punkt auf dem Gemeindegebiet befindet sich auf 676 m ü. M. nahe der nordöstlichen Gemeindegrenze. Die tiefste Stelle liegt an der Grenze zu Lommis bei der Einmündung des Dorfbachs in den Kaabach.
Wirtschaft
Wirtschaft
Laut der eidgenössischen Betriebszählung gibt es in Bettwiesen 33 gewerbliche, sowie 16 landwirtschaftliche Betriebe, in welchen 182 Personen arbeiten, davon 22,5 % in der Land- und Forstwirtschaft, 21,4 % im Industriesektor und 56 % im Dienstleistungssektor. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,2 %. 72,9 % der in der Gemeinde wohnhaften erwerbstätigen Einwohner sind Wegpendler.
Die Landwirtschaft hatte in Bettwiesen früher eine hohe Bedeutung, welche aber seit der Industrialisierung stetig zurückgeht. Heute wird in Bettwiesen vor allem Viehzucht betrieben. Zudem werden unterhalb des Schlosses Bettwiesen Blauburgunder-Reben angebaut.
In Bettwiesen gibt es heute vorwiegend KMUs, die grössten Betriebe sind ein Baugeschäft und ein Metallverarbeitungsbetrieb früher war mit der Verzinkerei auch ein grösseres Unternehmen im Dorf ansässig, doch diese ist nun geschlossen. Bettwiesen hat keinen Dorfladen, diese Aufgabe teilen sich eine Metzgerei und ein Brotstand, der von einem Bäcker aus Matzingen betrieben wird.
Früher existierte außerdem noch eine Käserei,
...mehr
Basierend auf dem Artikel Bettwiesen der freien Enzyklopädie Wikipedia unter der GNU Free Documentation License. |
Quelle | Autoren und Artikelversionen