Marienborn
Marienborn
Marienborn ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Obere Aller an, die ihren Sitz in der Gemeinde Eilsleben hat.
Geografie
Geografie
Die Gemeinde Marienborn liegt auf einem Höhenzug, der sich in südlicher Fortsetzung des Lappwaldes über das Hohe Holz bis Oschersleben (Bode) hinzieht. Östlich von Marienborn fällt das Gebiet zum oberen Allertal, westlich zur Schöninger Aue ab. Nahe Marienborn erreicht der
Rodenberg 207 m ü. NN, die
Fuchsberge 202 m ü. NN. Die niedersächsische Stadt Helmstedt ist 8 km, Haldensleben ca. 27 km entfernt. Im Westen grenzt die Gemarkung Marienborn nicht an Niedersachsen, was der Name des ehemaligen Grenzortes vermuten lässt (dazwischen liegen die Gemarkungen Harbke und Morsleben).
Geschichte
Geschichte
Zum historischen Umfeld Marienborns zählen prähistorische Hügelgräber, Opfersteine und Kultstätten wie der "Teufelsgrund' und die "Räuberhauptmanns-Höhle" (Räuberhauptmann Rose).
Zu den Schätzen des Ortes gehört die uralte Klosterkirche (um 1200) mit Kreuzgang (erbaut im 15. Jahrhundert) und geschnitzten und vergoldeten Flügelaltaren, das Pfarrhaus, die an einen römischen Tempel erinnernde Orangerie und die Brunnenkapelle, vom braunschweigischen Hofbaumeister Peter Joseph Krahe (1758 -1840) auf alten Fundamenten errichtet. Historische Verbindungslinien weisen auch auf das Kloster Marienberg bei Helmstedt. Im schroffem Kontrast befinden sich die Ruinen und geborstenen Dächer des weitläufigen ehemaligen Kloster- und Rittergutes, in 40 Jahren heruntergekommen als Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG).
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