Mariensee (Neustadt am Rübenberge)
Mariensee (Neustadt am Rübenberge)
Mariensee ist ein Dorf im Neustädter Land, Stadtteil des ca. 6,5 km nördlich gelegenen Neustadt am Rübenberge. Das Dorf hat etwa 1.000 Einwohner.
Der Name des Ortes war zunächst
Catenhusen, was auf einen mittelalterlichen Ritter oder Lehnsherren namens „Cato“ zurückzugehen scheint. Das Haus dieses Ritters liegt auf dem heutigen Gelände des Instituts für Nutztiergenetik des Friedrich-Loeffler-Institutes gegenüber der Klosterkirche.
Der Legende nach wurde bei einem Leinehochwasser eine Marienstatue angespült, was als göttliches Zeichen gewertet wurde und zur Umbenennung des Ortes in Mariensee führte.
Ursprünglich an der Leine gelegen, wird Mariensee von Wiesen, Feldern, Bächen, Wäldern und Weiden umrandet, abgerundet durch das Kloster Mariensee, das mit seinem Turm weithin über das Dorf und die Umgebung ragt. Tatsächlich ist von der „überragenden“ Eigenschaft des Turms schon nach einigen 100 Metern nicht mehr viel zu erkennen.
1748 wurde in Mariensee der Lyriker Ludwig Hölty („Üb immer
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