Obfelden
Obfelden
Obfelden (schweizerdeutsch:
Obfälde) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern des Kantons Zürich in der Schweiz. Die Gemeinde besteht aus den Weilern
Unterlunnern,
Oberlunnern,
Wolsen,
Toussen und
Bickwil.
Geographie
Geographie
Obfelden gehört zum Knonaueramt und liegt an der Reuss, welche die Kantonsgrenze zum Kanton Aargau bildet. Die Gemeinde grenzt im Süden zudem an den Kanton Zug. Die Luftdistanz zu Zürich beträgt etwa 14 Kilometer, nach Zug etwa 13 Kilometer.
Nachbargemeinden sind Ottenbach, Affoltern am Albis, Mettmenstetten, Maschwanden, Merenschwand und Hünenberg.
Geschichte
Geschichte
Erste Siedlungen auf Obfelder Gebiet lassen sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Funde lassen auf eine neolithische Siedlung schliessen. Bronzene Armspangen aus dem 7. Jahrhundert vor Christus weisen auf eine keltische Besiedlung hin. Es wurden auch römische Spuren gefunden. Darunter der 1741 entdeckte
Goldschatz von Unterlunnern. Der aus dem Ende des 3. Jahrhunderts nach Christus stammende Hortfund befindet sich im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich.
Aus einzelnen Siedlungen entwickelten sich im 11. und 12. Jahrhundert fünf Weiler:
Bickwil,
Oberlunnern,
Unterlunnern,
Toussen und
Wolsen. Am 15. Februar 1847 schlossen sich die Weiler zur Gründung einer eigenen politischen Gemeinde zusammen. Die fünf Weiler "ob dem Feld" spalteten sich von
Ottenbach ab und gründeten die neue Gemeinde Obfelden.
1847 lieferte der Kirchenbauarchitekt Ferdinand Stadler die Pläne für eine Kirche im Dorf.
Politik
Politik
Gemeindepräsident ist Peter Sandhofer.
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