Rzepin
Rzepin
Rzepin (deutsch:
Reppen) ist eine polnische Stadt in der Woiwodschaft Lebus. Sie gehört zum Powiat SÅ‚ubicki und hat etwa 6.500 Einwohner.
Geografie
Geografie
Die Stadt liegt im Nordwesten der Woiwodschaft Lebus in den ausgedehnten Wäldern der Reppener Heide (Puszcza RzepiÅ„ska) am Fluss Ilanka. Sie verfügt über verkehrsmäßig sehr günstige Anbindungen, denn unmittelbar südlich verläuft die Autobahn Berlin–PoznaÅ„, und die Stadt ist Eisenbahnknotenpunkt der Strecken WrocÅ‚aw–Szczecin und Poznań–Frankfurt (Oder). Frankfurt (Oder) ist 20 Kilometer entfernt.
Geschichte
Geschichte
Begünstigt durch den Eilang-Übergang des alten Handelsweges von Frankfurt nach Posen entstand das heutige Rzepin im Zuge der askanischen Ostbesiedlung in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Schon 1329 wird in einer Urkunde die Bezeichnung Stadt verwendet. Da Sumpfgebiete der Eilang das Umland bildeten, wurde keine Stadtmauer errichtet, vielmehr bot eine dreifache Wallanlage ausreichenden Schutz. So gelang es der Söldnertruppe des Hans II. von Sagan während der Glogischen Fehde 1477 nicht, die Stadt einzunehmen. Dieser Angriff war ein Zeichen der Verwahrlosung der Neumark, des brandenburgischen Herrschaftsgebietes, zu dem Reppen gehörte. Die Stadt teilte im 16. und 17. Jahrhundert das Schicksal vieler neumärkischer Orte, die vom Dreißigjährigen Krieg und von Pestepidemien heimgesucht wurden.
Erst mit der Schaffung des Königreiches Preußen verbesserten sich auch in Reppen die Verhältnisse wieder. Durch ein neues Siedlungsprogramm von König Friedrich I. wanderten Tuchmacher zu, welche die Stadt zu einem bedeutenden Tuchmacherzentrum entwickelten. Lediglich die in den n
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