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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
05.04.2025
14:06
 
 
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»
 

Geographie

Bissingheim ist ein Stadtteil von Duisburg im Stadtbezirk Duisburg-Süd. Im Norden grenzt er an den Duisburger Stadtwald, im Osten an den Mülheimer Stadtteil Broich, sowie im Westen an Duisburg- Wedau, wobei Bissingheim und Wedau hier von den Gleisen des ehemaligen Güterbahnhofes Wedau getrennt werden.

Bissingheim liegt am Fuß des Ellenberges, dessen Niederungen Jahrhunderte lang mit Fließen durchzogen war. Des weiteren war das Gebiet vor allem mit Buchen und Eichen bewaldet, dazwischen wuchsen einige kleinere Kiefern- und Birkenbestände. Bis zum Herbst des Jahres 1814 lebte in diesem Waldgebiet, was sich über einen größeren Teil des südwestlichen Ruhrgebiets erstreckte (von Essen über Mülheim und Duisburg bis Ratingen), einer großer Bestand an Wildpferden.

Die Siedlung entstand auf altem Huckinger Gemeindegebiet, auf dem so genannten Flur „Seitenhorst“, nach dem die Siedlung benannt wurde. Nachdem die spätere Siedlungsgesellschaft ein Kapital in der Höhe von 1.000.000 Mark von einer gemeinnützige Stiftung, die dem Freiherrn von Bissing übereignet wurde, erhielt. War sie gezwungen die Siedlung nach dem Spender zu benennen, wodurch aus Seitenhorst „Bissingheim“ wurde. Um Verwechslungen mit den Siedlungen Westpfälisch-Bissingheim und Märkisch-Bissingheim aus dem Weg zu gehen, wurde der Ort in Rheinisch-Bissingheim umbenannt. Nach der Eingemeindung 1929 der Stadtteil auf Drängen der Stadtverwaltung in Duisburg-Bissingheim umbenannt, bei der Post blieb die alte Bezeichnung bis 1964 erhalten.

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