Geschichte
Die erste schriftliche Überlieferung stammt aus dem Jahre 1308, als Jaroslav z Borohrádku zusammen mit Ctibor von Ungarn zwischen OpoÄno und Turov die Truppen Friedrichs des Schönen schlug. Seit 1342 war Borohrádek Herrschaftssitz und gehörte den Pottensteinern. 1582 erwarb Christoph Betengel d.Ä. von Neuenberg die Herrschaft, der zwischen 1587 und 1589 auch Herr auf Reichenau war. Während der Herrschaft der Betengel wurde die alte Feste umgebaut; es entstanden ein neues Herrenhaus sowie ein Wirtschaftshof. Unter Franz Karl II. Kolowrat von Liebstein erfolgte 1730 ein erneuter Umbau des Wirtschaftshofes.
1811 brannte das Herrenhaus nieder und Franz Josef II. Kolowrat von Liebstein ließ zwischen 1816 und 1820 ein Empireschlösschen errichten. Weitere Besitzer des Schlosses waren die Herren von Lützow und das Haus Salm-Salm, die das Schloss bis zur Verstaatlichung im Jahre 1945 besaßen. 1971 wurde der Markt Borohrádek zur Stadt erhoben.
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