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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
06.04.2025
07:30
 
 
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Geschichte

Als Mark, Gemarkung oder Allmende werden gemeinsam genutzte Flächen eines Bauerndorfes bezeichnet. Die Bauern und die Herren Aplerbecks hatten Nutzungsrechte an der Aplerbecker Mark. Diese bestanden aus Zuweisungen von Brenn- und Bauholz. Die Verwaltung und das Erbholzrichteramt lagen ausschließlich bei den Herren des Hauses Rodenberg. Erst ab 1806 wurde die Aplerbecker Mark aufgeteilt. Fast ein Drittel gehörte dem Haus Rodenberg, der Rest verteilte sich auf die evangelische Kirchengemeinde und die Aplerbecker Bauern. Diese konnten dann nach Zahlung des fünfundzwanzig fachen Jahreszinses ihre Höfe vollgültig übernehmen.

Ab 1850 verkauften die Bauern das Land an die zuwandernden Fabrikarbeiter und Bergleute. Diese errichteten auf dem Land Kotten, dies bedeutete sie gingen zur Arbeit in die Zechen oder Fabriken und bewirtschafteten das Land zur Selbstversorgung, waren also Nebenerwerbslandwirte. Sehr bekannt waren die Obstgärten der Kötter. Obstbäume wurden in der Aplerbecker Baumschule gezüchtet. Besonders für Apfelzüchtungen war die Aplerbecker Baumschule bekannt. Aufgrund der Selbstversorgung konnten die Kötter in der Aplerbecker Mark die Krisenzeit nach dem Ersten Weltkrieg, in der die Aplerbecker Zechen und die Aplerbecker Hütte schlossen, einigermaßen gut überstehen. Auch die öffentlich geförderten Notstandsarbeiten, durch die die Emscher kanalisiert wurde und das Aplerbecker Waldstadion samt Freibad gebaut wurden, halfen den Bewohnern der Mark. 1928 wurde die Aplerbecker Mark nach Dortmund eingemeindet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich das Bild der Mark. Dortmund war stark zerstört, die Mark wurde beliebtes Wohngebiet im Großraum Dortmund. Viele Eigenheime wurden vor allem im Bereich der Tiefen Mark errichtet.

Basierend auf dem Artikel Dortmund-Aplerbecker Mark der freien Enzyklopädie Wikipedia unter der GNU Free Documentation License.
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