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Deutschland

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt
Berlin
 
Fläche
357.027 km²
 
Bevölkerung
82.716.000
 
pro km²
232 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
27.11.2024
02:52
 
 
+
»
 

Stadtgliederung

Das Zentrum hat rund 4.250 Einwohner, welche im Durchschnitt 44 Jahre (2005) alt sind . Höhendominante ist der 89 Meter hohe Oderturm. Weiterhin sind die Marienkirche, die Friedenskirche, die Konzerthalle, die städtischen Museen und das Rathaus sehenswert. Drei Gebäude der Universität Viadrina, das Hauptgebäude, das Audimax und das Gräfin-Dönhoff-Gebäude befinden sich ebenfalls im Zentrum. Die Stadtbrücke ist ein Symbol für die Städtepartnerschaft mit SÅ‚ubice. Neben der angrenzenden Insel Ziegenwerder ist auch der Lennépark Teil der Grünanlagen im Zentrum.

Die Obere Stadt befindet sich nördlich der Straße Halbe Stadt mit 8.511 Einwohnern. Von 1989-2005 ging die Einwohnerzahl um 24 Prozent zurück. Das Durchschnittsalter der Einwohner beträgt 44 Jahre, neun Prozent der Einwohner sind evangelisch und vier Prozent katholisch. Markant ist der Kleistpark und das Kleistforum an dem angrenzenden Bankenkomplex.

Im Hansaviertel leben etwa 5.000 Personen (2005), wobei etwa die Hälfte älter als 50 Jahre sind. Das Viertel wurde erst ab 1930 besiedelt, als erste Villen dort entstanden. Zwischen 1971 und 1976 wurde das Wohnungsbauprogramm der DDR umgesetzt und es entstanden zahlreiche Häuser in Plattenbauweise. Hinzu kamen Kaufhallen, Sportanlagen, ein Seniorenheim und ein Jugendklub. Seit 1973 ist in diesem Viertel auch der Sitz des Sportklubs ASK Vorwärts Frankfurt. Heute befindet sich dort der Olympiastützpunkt, die Sportfördergruppe der Bundeswehr und daneben die Sportschule.

Der Stadtteil Nuhnenvorstadt, umgangssprachlich West, mit einer Fläche von 630 Hektar wird von etwa 6.800 Menschen bewohnt. Das Gebiet wird von der Markendorfer, Lichtenberger und Schubertstraße begrenzt. Der Name Nuhnen kommt vom slawischen Nutnica und bedeutet Hof, Schäferei, Gut. Bis zu den 1920er Jahren gab es nur Kasernenbauten auf diesem Gebiet. Die Pläne für die ursprüngliche Bebauung stammten von Hans Bernoulli und wurden von Hans Martin Kießling, dem Reichsbahnbaurat für die Schaffung der Gartensiedlung Paulinenhof genutzt. Durch den Zweiten Weltkrieg wurde der Stadtteil schwer beschädigt.

In Altberesinchen wohnen etwa 5.000 Menschen. Der Stadtteil entstand nach 1874 nach Eröffnung der Bahnlinie Berlin-Frankfurt nördlich der Müllroser Straße. Bewohnt wurde Beresinchen hauptsächlich von Arbeitern und Angestellten der Bahngesellschaft. Die Gründerzeitbauten, welche nach 1900 errichtet worden waren, wurden am Ende des Zweiten Weltkrieges größtenteils zerstört. Die Namen von Straßen und Plätzen sind hauptsächlich nach Städten und Gemeinden benannt.

Neuberesinchen wurde erst ab 1977 bebaut und ist damit der jüngste Stadtteil Frankfurts. Der Stadtteil, dessen Bevölkerung zwischen 1989 bis 2005 um über 50 Prozent sank, ist der größte Frankfurts mit 10.250 Einwohnern. Der Stadtteil wird von Plattenbauten dominiert, von denen aber in den letzten Jahren viele abgerissen wurden. Eines der ältesten Gebäude ist der Wasserturm. Am Rand des Stadtteils befindet sich ein etwa 100 Meter hoher Funkturm, welcher 2002 saniert wurde.

In der Gubener Vorstadt leben etwa 2.900 Einwohner (2005). Der Stadtteil befindet sich zwischen dem Buschmühlenweg und der Güldendorfer Straße. Sehenswert sind unter anderem das historische Gebäude des städtischen Wasserwerks und die Wohnhäuser unweit der Gertraudenkirche.

Im Klingetal leben auf einer Fläche von 130 ha ca. 820 Einwohner. Der Anteil der 41- bis 65-Jährigen überwiegt, wobei die Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen besonders hoch belegt ist. Von Beginn des Ersten Weltkrieges bis 1919 befand sich im Klingetal ein Lager für Kriegsgefangene aus verschiedenen Nationen. 1921 ließen sich im ehemaligen Lager umgesiedelte Optanten aus Posen, Westpreußen und Oberschlesien nieder. Zeitweise erfolgte auch die Beherbergung Wolgadeutscher die das Lager jedoch nur als Durchgangsstation benutzten.
1924 gründeten die verbliebenen Flüchtlinge die Heimkehrsiedlung.
Die hervorragende Grünlage zur Klinge führte in den 1930er Jahren und nach der Wende zur weiteren Besiedlung. Im Vergleich aller Stadtgebiete wuchs mit 33 Prozent gegenüber 1995 der Anteil der Wohnungen am meisten.

Die Lebuser Vorstadt wird von ca. 3.457 Einwohnern auf einer Fläche von 320 Hektar bewohnt.
Mit 31 Prozent ist die Altersgruppe der 30– bis 49-jährigen hoch und überwiegt am Anteil der Gesamtbevölkerung der Stadt.
Das Gebiet umfasst Geschoss- Einfamilien- und Reihenhauswohnungen, sowie Industrieflächen. Von 1970–1975 entstanden Plattenbauten in der Seelower Kehre; später Lückenbebauungen in der Bergstraße.

Im Stadtteil Süd leben auf einer Fläche von 426 Hektar ca. 9.825 Einwohner. Die Altersgruppe der 50– bis über 64-jährigen ist anteilig hoch.
Ab Ende der 1960er Jahre wurde der ehemalige Siedlungscharakter der Wohngegend durch Plattenbauten ersetzt, die nun nach wachsenden Leerstand durch Abrissarbeiten reduziert werden.

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