Wirtschaft
Schon früh entwickelte sich in Le Lieu neben der Landwirtschaft auch die handwerkliche und industrielle Tätigkeit. Am Anfang der Entwicklung standen der seit 1514 dokumentierte Eisenabbau bei Les Charbonnières. Bis ins 18. Jahrhundert waren mehrere kleine Eisenhütten in Betrieb. Seit dem 16. Jahrhundert wurde im Bereich von Les Charbonnières Holz geschlagen und zu Holzkohle verarbeitet (daher kommt auch der Ortsname). Diese wurde für die Schmelzöfen von Vallorbe benötigt. Auch in Le Lieu existierte von 1650 bis 1750 ein metallverarbeitender Betrieb. Etwa um die Mitte des 18. Jahrhunderts wurden diese Gewerbezweige durch die Uhrmacherei abgelöst, die zunächst in Heimarbeit, seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Fabriken ausgeübt wurde.
Heute sind die Haupterwerbszweige der Bevölkerung in der Uhrenindustrie, in der elektronischen Industrie, in der Metallverarbeitung, der Herstellung von Schaltapparaten, in der Informatikbranche, in Sägereien und in der Holzverarbeitung zu finden. Auch im touristischen Bereich sind einige Arbeitsplätze vorhanden. Die Landwirtschaft besitzt nur noch eine geringe Bedeutung mit Viehzucht und Milchwirtschaft sowie der Produktion von Vacherin. In Le Lieu besteht seit 1985 ein Behindertenheim.
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