Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1240 unter dem Namen Obrunburc. Später erschienen die Bezeichnungen Obirnburch (1242), Oberenburch (1250), Obrunburch (1251) und Oberburg (1376). Der Ortsname bedeutet bei der oberen Burg (im Gegensatz zur Unteren Burg in Burgdorf).
Seit der ersten Nennung sind die Herren von Oberburg erwähnt, deren Herrschaft unter der Oberhoheit der Grafen von Kyburg stand. Im Jahr 1406 gelangte das Dorf von den Kyburgern unter Berner Herrschaft und wurde dem Schultheissenamt Burgdorf zugeordnet. Wegen der Unterdrückung durch die Burgdorfer Herren kam es 1653 zu einem Aufstand, der jedoch niedergeschlagen wurde.
Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) gehörte Oberburg während der Helvetik zum Distrikt Burgdorf und ab 1803 zum Oberamt Burgdorf, das mit der neuen Kantonsverfassung von 1831 den Status eines Amtsbezirks erhielt. Mit der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte Oberburg einen bescheidenen wirtschaftlichen Aufschwung.
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