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USA

Vereinigte Staaten von Amerika

Hauptstadt
Washington (D.C.)
 
Fläche
9.631.418 km²
 
Bevölkerung
301.029.000
 
pro km²
31 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
13.06.2024
00:40
 
 
+
»
 

Geografie

Der US-Bundesstaat Colorado liegt im zentralen bis westlichen Teil der Vereinigten Staaten und wird von insgesamt sieben Staaten umschlossen. Der nördliche Nachbar ist Wyoming, während Colorado im Osten an die Präriestaaten Nebraska und Kansas stößt und an der südöstlichen Grenze durch den relativ kleinen Landstreifen Oklahomas von Texas getrennt wird. Während im Süden die neumexikanische Grenze verläuft, hat Colorado mit dem Staat Arizona im Südwesten keinen gemeinsamen Grenzverlauf, sondern trifft lediglich mit seiner südwestlichsten Ecke auf ihn. Zusammen mit Neumexiko und Utah, dem westlichen Nachbarn, bilden die vier Bundesstaaten die so genannten «Vier-Ecken-Staaten» (Four Corners); diese diesbezüglich einzigartige Tatsache der Vereinigten Staaten wurde an jener Stelle mit einem Monument gekennzeichnet. Neben Wyoming und Utah gehört Colorado zu den drei einzigen Staaten der USA, die über keinerlei natürliche Staatsgrenzen verfügen, sondern die ausschließlich entlang der Längen- und Breitengrade festgelegt wurden. Colorado erstreckt sich dabei von 37°N bis 41°N sowie von 102°W bis 109°W.

Colorado wird im zentralen und westlichen Teil des Staates von den Bergketten der Südlichen Rocky Mountains durchzogen, von denen das San-Juan-Gebirge im Südwesten, die Sawatchkette im Zentrum sowie die beiden östlichen Ausläufer der Rocky Mountains, Front- sowie Sangre de Cristo Range, zu den bedeutendsten Gebirgen gehören. Die Colorado Rockies umfassen mehr als 50 Gipfel mit mehr als 4000 Höhenmeter – darunter mit dem Mount Elbert den mit 4401 Metern höchsten Berg der gesamten Rocky Mountains – und umschließen einige größere Talbecken. Das rund 2800 km² große South-Park-Becken liegt vollständig in Park County und umfasst eine weite Graslandschaft zwischen Front- und Mosquito Range. Im südlich-zentralen Colorado umschließen San-Juan-Gebirge und Sangre de Cristo Range das San Luis Valley. Das größte alpine Talbecken der Welt wird selbst nicht mehr zu den Rocky Mountains, sondern zu den überwiegend in Neumexiko gelegenen Mesa und Plains gezählt.
Im Westen enden die Rocky Mountains überwiegend noch vor der Staatsgrenze von Utah und gehen in eine bis nach Arizona reichende Hochebene – in das so genannte Coloradoplateau – über. Innerhalb von Colorado zählen hierzu im Südwesten das Gebiet von den Ausläufern des San-Juan-Gebirges bis hin zur neumexikanischen Grenze. Von der südwestlichen Ecke des Staates reicht das Plateau entlang der Utah-Grenze bis zu weiteren Rocky-Mountains-Bergketten im Osten und endet in seinem nördlichen Verlauf schließlich an den Uinta Mountains im Nordwesten Colorados. Jenseits dieser Bergkette schließt das südliche Ende des Wyomingbeckens an – jene Steppenlandschaft, die den gesamten Nachbarstaat Wyoming bis nach Montana durchzieht. Colorados Anteil beschränkt sich dabei auf den zwischen Uinta- und Elkhead Mountains gelegenen Teil im Nordwesten sowie das von Park Range, Rabbit Ears Range und Medicine Bow Mountains umschlossene North-Platte-Becken im zentralen Norden Colorados.

Östlich der Rocky Mountains beginnen die Great Plains, eine riesige Steppenlandschaft, die das gesamte Zentrum der Vereinigten Staaten durchzieht und innerhalb von Colorado wegen seiner hier noch hohen Lage als High Plains bezeichnet wird. Von den Ausläufern der Rocky Mountains fallen sie von rund 1900 Metern kontinuierlich ab und bilden an Kansas' Grenze – nahe dem Arkansas – mit 1021 Metern den tiefsten Punkt Colorados.

Basierend auf dem Artikel Colorado der freien Enzyklopädie Wikipedia unter der GNU Free Documentation License.
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