Flagge von USA

USA

Vereinigte Staaten von Amerika

Hauptstadt
Washington (D.C.)
 
Fläche
9.631.418 km²
 
Bevölkerung
301.029.000
 
pro km²
31 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
13.04.2024
04:56
 
 
+
»
 

Geschichte

Bereits lange vor Erkundung des Gebiets durch Europäer war die Gegend von Indianerstämmen bewohnt. Sie siedelten an Flüssen und im Hinterland. In den Jahren zwischen etwa 1000 und 1300 nach Christus entstanden im Südwesten der heutigen USA bedeutende Kulturen, darunter die Kultur der Anasazi und der Chaco. Diese Kulturen endeten – vermutlich unter anderem wegen veränderter klimatischer Bedingungen – im 13./14. Jahrhundert. Als der spanische Eroberer Coronado auf der Suche nach den sagenhaften sieben goldenen Städten von Cibola das Land durchquerte, lebten dort Pueblo-Indianer, insbesondere Hopi und Zuñi. Den Eroberern folgten spanische Missionare und Siedler. In der Folge kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Indianern und den Eingewanderten. Wie bereits in Mexiko wurden die Indianer von den Spaniern schon bald unterdrückt und vertrieben. Nachdem sich die Pueblo-Indianer mit den Apachen verbündeten, gelang es ihnen 1680 zwar, die Spanier kurzzeitig zu vertreiben, aber letztlich setzten sich die Eroberer durch. Bis 1821 stand New Mexico unter spanischer Herrschaft, danach bis 1846 unter mexikanischer. In mexikanischer Zeit etablierte sich der Handel mit den amerikanischen Siedlungszentren am Missouri River über den Santa Fe Trail, der nicht nur wirtschaftlichen, sondern vor allem politischen und kulturellen Einfluss auf den bisdahin abgelegenen Teil des spanischen Reiches hatte. Nach dem mexikanisch-amerikanischen Krieg musste Mexiko das Gebiet von New Mexico an die USA abtreten, die es als Territorium eingliederten.
1853 wurde der südlichste Teil des Bundesstaates mit dem Gadsden-Kauf von Mexiko erworben. Nachdem zu Beginn der Sezession für kurze Zeit eine Trennung des Territoriums in Ost-West-Richtung entlang des 34. Breitengrades bestand, wurde Neu-Mexico am 23. Februar 1863 durch eine Teilung in Nord-Süd-Richtung mit Schaffung des Territoriums Arizona in seinen heutigen Grenzen festgelegt. Mit dem Bau der Santa-Fe-Eisenbahn Atchison, Topeka and Santa Fe Railway in den 1880ern erlebte Neu-Mexiko einen ersten Aufschwung. Am 6. Januar 1912 schließlich erhielt das Gebiet den Status eines Bundesstaates, und wurde 47. Staat der USA. Mit Ezequiel Cabaza de Baca wurde 1916 zum ersten Mal ein Mexican American zum Gouverneur gewählt. Auf dem Testgelände Alamogordo bei Los Alamos fand am 16. Juli 1945 die erste Kernwaffenexplosion der Geschichte statt.

Basierend auf dem Artikel New Mexico der freien Enzyklopädie Wikipedia unter der GNU Free Documentation License.
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