Flagge von Russland

Russland

Hauptstadt
Moskau
 
Fläche
17.075.400 km²
 
Bevölkerung
142.537.000
 
pro km²
8 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
23.09.2019
16:23
 
 
+
»
 

Sehenswürdigkeiten

Fernab von Industrien und Hauptverkehrsadern konnte die Stadt ihr historisches Bild bis heute weitgehend beibehalten, darüber hinaus finden sich in der Museumsstadt auch alte Bauwerke, die aus anderen Landesteilen stammen und hier wiederaufgebaut wurden.

Der Susdaler Kreml, die Muttergottes-Geburts-Kathedrale mit den fünf blauen Kuppeln und dem Erlöser-Euthymios-Kloster gehören seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

In Susdal sind drei große Klöster erhalten: Im Zentrum der Stadt liegt das Maria-Gewandsniederlegungs-Kloster; im Norden der Stadt, außerhalb der alten Stadt Susdal, liegen an gegenüberliegenden Ufern des Kamenka-Flusses das Erlöser-Jewfimi-Mönchskloster und das Maria-Schutz-Nonnenkloster, die beide noch als Kloster genutzt werden. Sie sollen der Legende nach durch einen unterirdischen Gang verbunden sein.

Das 1352 gegründete Erlöser-Jewfimi-Kloster beherbergt viele sakrale Gebäude aus dem 16. und 17. Jahrhundert, eine Sammlung alter russischer Bücher, unter anderem auch ein Exemplar des ersten auf russisch gedruckten Buches Apostol, und das Grab des Fürsten Dimitri Posharski, des Helden des russischen Aufstandes 1612 gegen die polnische Fremdherrschaft während der Wirren der Smuta. Das Kloster diente von 1764 bis in die 1950er-Jahre als Gefängnis für politische und religiöse Abweichler und während des Zweiten Weltkrieges als Kriegsgefangenenlager der Roten Armee und war davor und danach Teil des Gulag-Systems.

Die Gebäude des 1364 gegründeten Maria-Schutz-Klosters entstammen ebenfalls des 16. und 17. Jahrhunderts. Es war ein bekannter Verbannungsort für Frauen aus aristokratischen Kreisen. So waren hier unter anderem Ehefrauen der Zaren Iwan III. dem Großen, Wassili III. und Peter I. dem Großen inhaftiert.

Ebenfalls sehr sehenswert ist das Ikonenmuseum sowie die wiederaufgebauten Blockhäuser, Holzkirchen und Windmühlen im Freilichtmuseum.

Basierend auf dem Artikel Susdal der freien Enzyklopädie Wikipedia unter der GNU Free Documentation License.
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