Flagge von Swasiland

Swasiland

Hauptstadt
 
Fläche
 
Bevölkerung
 
pro km²
Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
11.07.2020
00:43
 
 
+
»
 

Geographie

Das Königreich Swasiland ist nach Gambia der zweitkleinste Staat auf dem afrikanischen Kontinent. Mit einer Fläche von 17.363 km² ist es etwas kleiner als Slowenien. Die Nachbarländer des Binnenstaats sind Mosambik im Osten und die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga im Norden und Osten sowie KwaZulu-Natal im Süden. Die Länge der Staatsgrenze beträgt insgesamt 535 km, wovon 105 km mit Mosambik und 430 km mit Südafrika geteilt werden.

Swasiland ist in vier geographische Zonen aufgeteilt. Im Osten liegen in Nord-Süd-Richtung die bis zu 600 m hohen Lubombo-Berge mit subtropischen, trockenem Klima.
Das westlich davon gelegene Tiefland (Lowveld) hat eine durchschnittliche Höhe von 200 m und besteht hauptsächlich aus Buschland. Das Klima ist trocken. Hier ist das fast tropisch warm, der jährliche Niederschlag ist sehr gering. Im Sommer steigen die Temperaturen hier zum Teil auf über 32 °C. Das Lowfeld wird vor allem zum Zuckerrohr-Anbau genutzt.
Das Mittelland (Middle Veld) hat eine durchschnittliche Höhe von 700 m, macht 26 Prozent des Gesamtterritoriums aus und besteht aus fruchtbaren Hügeln und Tälern.
Im Westen des Landes findet man schließlich das Hochland (Highveld), das eine durchschnittliche Höhe von 1.300 m aufweist und nach Westen in die südafrikanischen Drakensberge übergeht. Hier findet man viele Forste und es herrschen meist angenehme Temperaturen, die Luftfeuchtigkeit ist allerdings recht hoch. In dieser Gegend fällt auch der meiste Regen in Swasiland. Der höchste Punkt Swasilands ist der 1.862 m hohe Emlembe im Nordwesten an der Grenze zu Südafrika. Tiefster Punkt des Landes ist mit 21 m der Flusslauf des Great Usutu Rivers.
Die meisten Niederschläge fallen im Sommer (Oktober bis März). Meistens sind es Schauer, länger anhaltende Regenfälle sind selten.
Der Fluss Lusutfu, der das Land durchfließt, ist der größte und längste Fluss Swasilands.

Basierend auf dem Artikel Swasiland der freien Enzyklopädie Wikipedia unter der GNU Free Documentation License.
Quelle | Autoren und Artikelversionen