Flagge von Senegal

Senegal

Hauptstadt
Dakar
 
Fläche
196.722 km²
 
Bevölkerung
11.936.000
 
pro km²
61 Einwohner
 
BIP/Einwohner
US-$
 

Datum & Zeit
29.03.2017
13:11
 
 
+
»
 

Gründung und Lage der Stadt

Gegründet wurde die Stadt bereits 1659 als erste französische Siedlung in Afrika. Auf Grund ihrer Lage - das Herzstück der Stadt ist eine vom Festland völlig abgetrennte längliche Insel - gilt Saint Louis als das Venedig Afrikas. Mit dem Festland ist die Insel über die 507 Meter lange "Pont Faidherbe" verbunden. Seit 2000 zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Place de Faidherbe, um den sich die "Rognard-Kaserne" und die arkandengesäumte "Gouvernance" gruppieren, teilt die Stadt in einen Nord- und einen Südteil. Im Süden siedelten sich die Europäer zuerst an, dort befindet sich auch die 1828 als erste Kirche Westafrikas eingeweihte Kathedrale. Über eine weitere Brücke gelangt man zu einem dicht besiedelten Stadtteil, der auf der 25 km langen und nur 100 Meter breiten Landzunge Langue de Barbarie liegt. Im alten Stadtkern auf der Insel kann man keine Armut erkennen.

Der tägliche Überlebenskampf spielt sich im Stadtviertel Guet N'Dar ab, geprägt von Wellblechhütten. Dort ist ein maurischer Friedhof sowie der Fischmarkt zu finden. Unweit dieses Marktes startete 1930 Jean Mermoz, ein französischer Postflieger, den ersten Flug von Afrika nach Südamerika.

Nördlich der
Langue de Barbarie befinden sich Vogelschutzgebiete wie der 16.000 Hektar große Parc National du Djoudj mit Tausenden von Brutplätzen von Kormoranen und Flamingos - 360 Arten von Zugvögeln können von Oktober bis Mai beobachtet werden.

Basierend auf dem Artikel Saint-Louis (Senegal) der freien Enzyklopädie Wikipedia unter der GNU Free Documentation License.
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